Wenn dein Antrag abgelehnt wird, bedeutet das nicht automatisch das Ende deiner Möglichkeit, eine DiGA zu erhalten. Zunächst einmal: Ablehnungen kommen selten vor und haben in der Regel nachvollziehbare Gründe, die sich oft beheben lassen. Die Krankenkasse muss dir schriftlich mitteilen, warum dein Antrag abgelehnt wurde – und diese Begründung gibt dir wichtige Hinweise darauf, wie du vorgehen kannst.
Die häufigsten Gründe
Wenn dein Antrag abgelehnt wird, liegt das meist an formalen Gründen oder unvollständigen Unterlagen. Häufige Ablehnungsgründe sind: Die Diagnose ist nicht eindeutig aus dem eingereichten Nachweis ersichtlich, der Diagnosenachweis ist veraltet oder es fehlen wichtige Informationen. Manchmal wird ein Antrag auch abgelehnt, weil die beantragte DiGA nicht für deine spezifische Diagnose zugelassen ist oder deine Krankenkasse zusätzliche Nachweise benötigt. In all diesen Fällen kannst du den Antrag erneut stellen – diesmal mit vollständigen und korrekten Unterlagen. Wichtig: Für dich entstehen keine Kosten, auch wenn dein Antrag abgelehnt wird.
Was tun?
Wenn dein Antrag abgelehnt wird, solltest du zunächst die Ablehnungsbegründung genau lesen und verstehen, was fehlt oder korrigiert werden muss. In vielen Fällen reicht es aus, einen aktuelleren Diagnosenachweis von deinem Arzt zu besorgen oder zusätzliche Unterlagen nachzureichen. Du kannst dann einen neuen Antrag über deine-diga.de stellen – mit den korrigierten oder ergänzten Dokumenten. Falls du die Ablehnung für ungerechtfertigt hältst, hast du das Recht, Widerspruch einzulegen. Wir von deine-diga.de unterstützen dich gerne dabei, die Gründe zu klären und den Antrag erfolgreich erneut zu stellen.
Mein Antrag wurde abgelehnt: Widerspruch einlegen
Wenn du der Meinung bist, dass die Ablehnung unberechtigt ist, kannst du innerhalb von vier Wochen Widerspruch bei deiner Krankenkasse einlegen. Im Widerspruchsschreiben erklärst du, warum du die Ablehnung für falsch hältst und fügst gegebenenfalls weitere Nachweise bei – zum Beispiel ein ausführliches ärztliches Attest. Die Krankenkasse muss deinen Widerspruch dann erneut prüfen. In vielen Fällen wird nach einem Widerspruch doch noch genehmigt. Falls du Unterstützung beim Widerspruchsverfahren benötigst, hilft dir deine-diga.de gerne weiter – kostenfrei und unkompliziert.