DiGA gibt es mittlerweile für eine Vielzahl von Erkrankungen – von psychischen Belastungen über chronische Schmerzen bis hin zu neurologischen und körperlichen Beschwerden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erweitert das DiGA-Verzeichnis kontinuierlich, sodass immer mehr Patientinnen und Patienten von digitalen Gesundheitsanwendungen profitieren können. Aktuell stehen Apps auf Rezept für fast 50 verschiedene Indikationen zur Verfügung, Tendenz steigend.
DiGA für psychische Erkrankungen
Im Bereich der psychischen Gesundheit gibt es besonders viele zugelassene digitale Gesundheitsanwendungen. Für welche Erkrankungen gibt es DiGA konkret? Dazu zählen unter anderem Depression, Angststörungen, Panikstörungen, generalisierte Angststörung, soziale Phobie und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Auch für ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) bei Erwachsenen und Kindern sowie für Schlafstörungen und Insomnie sind DiGA verfügbar. Diese Apps basieren häufig auf kognitiver Verhaltenstherapie (KVT) und bieten dir strukturierte Übungen, Selbstreflexion und therapeutische Begleitung – jederzeit und von überall aus nutzbar.
DiGA für chronische körperliche Erkrankungen
Neben psychischen Beschwerden gibt es DiGA auch für zahlreiche chronische körperliche Erkrankungen. Dazu gehören Tinnitus, chronische Rückenschmerzen, Migräne, Adipositas (Übergewicht), Diabetes mellitus Typ 2, Multiple Sklerose (MS), Kniearthrose und rheumatische Erkrankungen. Für welche Erkrankungen gibt es DiGA außerdem? Auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und verschiedene Krebserkrankungen sind digitale Therapiebegleiter zugelassen. Diese Apps helfen dir bei der Symptomkontrolle, beim Schmerzmanagement, bei der Medikamenteneinnahme oder bei der Steigerung deiner Lebensqualität durch gezielte Übungen und Informationen.
Für welche Erkrankungen gibt es DiGA in Zukunft?
Das DiGA-Verzeichnis wächst stetig. Neue Gesundheitsanwendungen werden laufend geprüft und zugelassen – sowohl für seltene als auch für häufige Erkrankungen. Wenn du wissen möchtest, ob es für deine spezifische Diagnose bereits eine DiGA gibt, kannst du auf deine-diga.de nach passenden Apps suchen oder direkt einen Antrag stellen. Unser Team informiert dich transparent über verfügbare digitale Gesundheitsanwendungen und unterstützt dich beim Beantragungsprozess. So erhältst du schnellen Zugang zu modernen Therapiemöglichkeiten – kostenfrei über deine gesetzliche Krankenkasse.